
Warum ich Dividenden mag
In diesem Beitrag teile ich meine persönlichen Gedanken und Erfahrungen zum Thema Dividenden und erläutere, warum ich sie als möglichen Baustein zur Senkung laufender Kosten betrachte
Hey, ich bin Dennis und möchte meine persönlichen Gedanken zum Thema Dividenden teilen. Ich erkläre, warum ich sie für mich interessant finde und nenne dabei einige Punkte, die ich persönlich berücksichtige. Mir geht es darum, für mich Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Dividenden zur Entlastung meiner Nebenkosten beitragen können. Dieses Konzept ist individuell, hat Vor- und Nachteile und stellt keine Empfehlung oder Beratung dar – Geldanlage ist immer persönlich und jeder sollte eigene Ziele und Entscheidungen treffen.

Hinweis: Keine Anlageberatung!
Investieren in Aktien ist immer mit Risiken verbunden. Dividenden sind freiwillige Ausschüttungen von Unternehmen und können sich verändern oder ausfallen. Diese Website ersetzt keine Finanzberatung, sondern gibt Impulse zum Thema Vermögensaufbau.
Dividenden können motivieren
Für mich sind Dividenden vor allem eine persönliche Motivation. In regelmäßigen Abständen erhalte ich Ausschüttungen auf mein Konto, was ich als motivierend empfinde und mir ein positives Gefühl gibt.
Nur Bares ist Wahres.
Was bedeutet diese Überschrift? Aus meiner persönlichen Sicht ist es beim Investieren – wie auch in vielen anderen Lebensbereichen – wichtig, jederzeit laufende Verpflichtungen erfüllen zu können und nicht gezwungen zu sein, Wertpapiere oder andere Vermögensgegenstände zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu verkaufen. Dividendenzahlende Aktien können für manche Anleger dabei eine mögliche Rolle spielen, ohne dass dies eine Garantie oder Empfehlung darstellt.
Dividenden Steigerungen
Dividenden sind nicht fix, sie schwanken oft, können sogar komplett gestrichen werden. Das habe ich beispielsweise zum ersten Mal im Corona Jahr erlebt. Dort wurden Dividenden aufgrund der unüberschaubaren Lage teils komplett gestrichen.
Aber – viele Unternehmen steigern ihre Dividendenausschüttungen. Laut google KI: Globaler Durchschnitt: Langfristige Analysen (z. B. auf Basis des MSCI World) zeigen ein durchschnittliches jährliches Dividendenwachstum von etwa 5,6 %. Fairerweise muss jedoch erwähnt werden, Steuern und Inflation müssen noch runtergerechnet werden.
Es gibt jedoch ein positives Wachstum. Es gibt dann natürlich auch noch Ausreißer nach oben wie hier in meinem persönlichen Beispiel zu erwähnen ist. Ich habe im Jahr 2021 die Talanx Aktie in einer Position mit gerade einmal ca. 500€ gekauft. Diese ist seitdem sehr gut gestiegen und dazu haben sich die Dividenden noch sehr positiv entwickelt:
- 2021: 21,00€
- 2022: 22,40€
- 2023: 28,00€
- 2024: 32,90€
- 2025: 37,80€
Wie du siehst, hat sich die (netto – nach Steuern) Dividende von 2021 bis 2025 fast verdoppelt. Dies wird voraussichtlich in 2026 eintreffen. Wir landen so natürlich bei deutlich mehr als 5% Steigerung pro Jahr. Aber das ist auch nicht der Standard. Dieses Beispiel soll lediglich aufzeigen, was möglich ist. Der größte Teil des Vermögens sollte vermutlich auch besser in ETFs angelegt werden. Das sind natürlich keine großen Beträge, aber das Risiko soll ja auch gestreut sein und diese Aktie ist ja nicht die Einzige im Depot.
Was ist positiv und was negativ an Dividenden?
Wie bei vielen Themen gibt es auch bei Dividenden sowohl Argumente dafür als auch dagegen. Die folgenden Punkte stellen meine persönlichen Gedanken dar und sollen lediglich zur eigenen Meinungsbildung anregen. Jeder sollte für sich selbst abwägen, welche Ziele verfolgt werden und welche Form der Geldanlage dazu passt.
Mögliche positive Aspekte
- Dividenden können einen zusätzlichen Einkommensbaustein darstellen.
- Über längere Zeiträume hinweg ist bei einigen Unternehmen ein Wachstum der Dividendenzahlungen zu beobachten.
- Erhaltene Dividenden können grundsätzlich erneut investiert oder anderweitig verwendet werden.
- Es ist möglich, Erträge aus einer Aktie zu erhalten, ohne diese verkaufen zu müssen.
- Richtig eingesetzt können Dividenden für manche Anleger zu mehr finanzieller Flexibilität beitragen, etwa indem sie zur Deckung laufender Kosten genutzt werden.
Mögliche negative Aspekte
- Um laufende Fixkosten vollständig durch Dividenden zu decken, ist in der Regel ein hohes investiertes Kapital erforderlich, dessen Höhe stark vom individuellen Ausgabeverhalten abhängt.
- Dividenden unterliegen bei Auszahlung der Besteuerung. Zwar kann der Sparer-Pauschbetrag (derzeit 1.000 € pro Person und Jahr) genutzt werden, darüber hinaus fallen jedoch Abgaben an. Die tatsächliche steuerliche Belastung kann individuell variieren.
- Werden Dividenden unmittelbar ausgegeben und nicht reinvestiert, kann dies das langfristige Vermögenswachstum und den Zinseszinseffekt verringern.
Egal was Du mit deinem Geld machst – ich wünsche dir viel Erfolg und hoffe dieser Beitrag hat dir gefallen!
Ich sehe Dividenden als Symbol für mehr Freiheit
Wenn auch du lernen möchtest, wie du erfolgreich in Dividenden Aktien und ETFs investierst, dann schaue unbedingt mal unter diesem Link vorbei:
