Umtopfen von Jungpflanzen

was bedeutet pikieren?

beim pikieren, so nennt man die erste ein bzw. Umtopfung nach der Keimung, sollte man zunächst in Erfahrung bringen ob es sich um eine flach oder tiefwurzelnde Palme handelt. Bei tiefwurzelnden Palmen, wie beispielsweise der Phoenix canariensis sollte man nicht direkt einen sehr tiefen Topf verwenden. In diesem Fall würden die sogenannten Pfahlwurzeln bis zum Grund des Topfes und wachsen und sich dort ausbreiten. Das obere Drittel bleibt somit ungenutzt und es dauert deutlich länger bis das Substrat abtrocknen kann, während der Grund in welchem sich die Wurzeln befinden schon wieder trocken ist. Das kann bei Jungpalmen oft zu Problemen führen.

Bei eher flachwurzelnden Palmen wie Trachycarpus, Butia usw. empfiehlt es sich immer nur eine Topfgrösse größer zu wählen, man sollte dabei möglichst wenig vom alten Substrat entfernen um die Wurzeln nicht zu beschädigen. Ist der eine Topf durchgewurzelt wählt man einen entsprechend größeren, 5cm Durchmesser mehr reichen da völlig aus.

wie sollte also beim Umtopfen vorgegangen werden?

Man sollte sich stattdessen dafür entscheiden sie lieber häufiger umzutopfen, was die Ausbreitung der Wurzeln optimiert. Ist der erste kleine Topf gut durchwurzelt, so wählt man einen etwas tieferen und kann gewährleisten, dass auch der obere Teil in Zukunft gut durchwurzelt ist. Ist dies geschehen, greift man zu einem tiefen Topf, was einem die Palme mit optimalem Wachstum danken wird.