Trachycarpus Fortunei (chinesische Hanfpalme)

Trachycarpus Fortunei

Diese Palmenart ist auch häufig unter dem Begriff chinesische Hanfpalme aufzufinden. Der Typ gilt als besonders Winterhart und ist daher auch in Mitteleuropa häufiger  kultiviert (in den Boden eingesetzt) anzutreffen. Allerdings benötigt sie schon ein gewisses Alter / eine gewisse Größe um wirklich niedrige Temperaturen zum Teil auch ohne Winterschutz zu überstehen. Ab einem Alter von ca. 10 Jahren sollte eine Stammhöhe von 1 Meter erreich sein und die Winterhärte nimmt zu, wie auch die Wachstumsgeschwindigkeit. Bekannt sind Exemplare von mehreren Metern Höhe auch bei uns in Deutschland.

Herkunft

Ursprünglich stammt sie aus den Asiatischen Hochgebirgen und wächst in einer Höhe von bis zu 2500 m. Aus diesem Grund ist sie auch an kältere Temperaturen gewöhnt und verträgt das hier herrschende Klima relativ gut.

Ein trockener und kalter Winter stellt sie erst ab über -10C° vor Herausforderungen, darunter ist es gerade für ältere Pflanzen noch recht gut auszuhalten. Wird eine Palme aber in einem kalten und recht feuchten Raum zum Überwintern gebracht, bekommt es ihr in der Regel nicht so  gut. Also in einem Gewächshaus mit geschlossener Tür und geschlossenen Fenstern, somit kaum Luftzirkulation, ist einer Überwinterung eher nicht optimal. Die Palmwedel werden im Winter auch häufig hochgebunden um Schäden durch starken Wind an den Palmwedeln zu vermeiden.

  • Wasserbedarf: mittel, die Wurzeln sollten immer leicht feucht sein. Das Wasser sollte nicht zu kalkhaltig sein, da dies der Pflanze schaden könnte.
  • Wachstum: mittel- / bis langsam (Perfekte Temperatur-Voraussetzungen: 16°C bis 21C°)
  • Größe: bis zu ca. 12 m, allerdings dauert es eher Jahrzehnte bis eine solche Größe erreicht ist.
  • Winterhart: bis -18°C
  • ausgepflanzte Exemplare können bis zu 30 cm pro Jahr wachsen
  • beste Einpflanzzeit: März bis Mai – somit hat die Pflanze noch ausreichend Zeit um sich vor dem nächsten Winter zu Akklimatisieren

die Winterzeit

Im Winter empfiehlt es sich, bei eingepflanzten Exemplaren die Wurzeln beispielsweise mit Rindenmulch abzudecken um Frostschäden an jenen zu vermeiden. Vor allem, da es sich um einen „Flachwurzler“ handelt (Pflanze, dessen Wurzeln eher Flach unter der Oberfläche und nicht tief in den Boden hineinwachsen). Handelt es sich um eine im Topf befindliche Palme, könnte es bei mehreren Tagen Frost, dazu kommen das die Wurzeln im Topf durchfrieren und dies sollte natürlich unbedingt vermieden werden.

im Frühjahr

Wird eine Kübelpflanze nach dem Winter aus dem Keller, der Garage oder dem Haus im Frühjahr in die „Freiheit entlassen“. Sollte zunächst darauf geachtet werden, das sie keiner übermaßigen Sonnenstrahlung ausgesetzt wird. Dies würde die Blätter praktisch verbrennen, sie muss sich daher langsam daran gewöhnen. Vermieden werden sollte ein häufigerer Wechsel zwischen dem In- und Außenbereich. Also die Pflanze erst wieder nach draußen stellen, wenn sich die Temperatur wieder konstant über 0°C befindet.

Winterhart bis -18°C Trachycarpus Fortunei
Winterharte/ Frostharte Palme – Trachycarpus Fortunei