Countdown zum Frühlingsanfang 2021, nur noch:

Warum überstehen Pflanzen den Winter nicht?

hast du dir eigentlich schon einmal Gedanken gemacht, warum die einen Pflanzen den Winter überstehen und die anderen nicht?

Palmen Winterschutz

Das widerkehrende Thema Winterschutz findet natürlich auch bei uns seine Ecke. Hier findest du ein paar Informationen dazu.

Tipps zum Palmenkauf

der Kauf einer neuen Palme kann sich, vor allem wenn diese ein wenig größer sein soll auch preislich gut nach oben entwickeln. Hier findest du ein paar Tipps zum Kauf.

Aufzucht eigener Palmen aus Samen

Palmen aus Samen zu ziehen ist immer etwas ganz besonderes. Es ist einfach großartig das Wachstum zu beobachten und dabei zuzusehen wie Wedel für Wedel geschoben wird. Ein paar Tipps dazu findest du hier.


Dafür eignet sich sicherlich nicht jede Palme. Hierzulande ist die handelt es sich um die am häufigsten gepflanzten Palmenarten sicherlich die Trachycarpus fortunei, oder auch Hanfpalme genannt. Aus der Gattung Trachycarpus passt auch die Trachycarpus wagnerianus sehr gut. Beide vertragen lt. Angaben bis -18°C, jedoch sollte man diese Extreme immer mit Vorsicht genießen. Viele Exotenfans schützen auch Ihre Hanfpalmen ab ca. -10°C. Mehr Info´s zu diesen Arten findest du hier

am besten pflanzt man seine Palmen im Frühjar, wenn es nicht mehr unter 0°C gibt in den Garten. Als Zeitraum wird gerne März bis Juni genannt. So hat die Pflanze noch ausreichend Zeit, Wurzeln zu bilden und sich gegen den anstehenden Winter zu wappnen.

zunächst sollte ein Pflanzloch, welches mind. 50% größer als der Wurzelballen ist, ausgehoben werden. Dieses kann je nach Bodenbeschaffenheit mit einer Drainageschicht, beispielsweise aus Schotter oder Ton (Schicht zur Abfuhr von Stauwasser) und später Palmenerde, angereichert mit ein wenig Sand zur Stabilisierung aufgefüllt werden. Eine Drainageschicht ist nicht zwangsläufig notwendig. Dies hängt sicherlich auch von der Art des Bodens ab. Handelt es sich um einen recht lehmhaltigen Boden, bei dem das Wasser relativ schlicht versickert, ist es ratsam.

Pauschal besteht aber vermutlich keine Notwendigkeit über solche besonderen Maßnahmen nachzudenken. Beispielsweise in NRW sind zahlreiche Trachycarpus fortunei bekannt, welche einfach in die vorhandene Erde gepflanzt wurden und sich dort prächtig entwickelt haben. Mittlerweile gar mehrere Meter hoch gewachsen sind. Aber vermutlich muss hier jeder ein Stückweit seine eigenen Erfahrungen machen.

diese Frage erscheint für unsereins schon wenig haltbar, oder?! Sie taucht dennoch im Internet auf und es kann sicherlich über die letzten Jahre ein Gegentrend, sowie der Beweis das es möglich ist welche zu pflanzen angetreten werden. Selbstverständlich sind nicht alle Palmen für uns hier geeignet und in den meisten ist eine Auspflanzung nicht möglich. Es gibt beispielsweise immer wieder „Spezialisten“, die eine Phoenix canariensis als winterhart verkaufen. Das ist natürlich völlig falsch und sie ist zum jetzigen Zeitpunkt „eigentlich“ nicht ohne aktiven Schutz auspflanzbar.

es gibt im Zusammenhang mit Palmen und einem Winterschutz den schönen Leitsatz „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. In diesem steckt so viel Wahrheit, da häufig auch zu viel geschützt wird und dies der Pflanze eher schadet als hilft. Man sollte wenn geschützt, möglichst viel lüften und auch bei Topfpflanzen im Winter darauf achten, das sie zwischendurch Wasser bekommen. Zahlreiche Palmen sind in den Wintermonaten auch schon vertrocknet. Je kühler der Standort ist, desto dunkler kann er sein. Das Wachstum der Palme wird so auf ein Minimum reduziert. Weitere Tipps zum Winterschutz findest du hier

Nannorrhops Ritchiana

Nannorrhops Ritchiana auch Mazaripalme genannt kommt ursprünglich aus dem Mittleren Osten, den Arabischen Gebieten. Diese Fächerpalme bevorzugt trockene und Nährstoffarme Haltung, denn nur so kann sie ihre volle Winterhärte von – 23grad erreichen. Sie bildet Ausläufer ähnlich der Chamaerops humilis wodurch sie eine breite von bis zu 6m erreichen kann, viel höher als diese 6m wird sie auch nicht. Sie wächst relativ langsam und das auch nur bei hohen Temperaturen. Ausgepflanzte Exemplare sollten im Winter auf jeden Fall einen Niederschlagschutz erhalten und gegen zu viel Feuchtigkeit geschützt werden. Ein austrieb dieser Palme blüht nur einmal danach stirbt er ab.

Roystonea regia (Königspalme)

die Königspalme Auch Königspalme genannt stammt ursprünglich aus der Karibik und ist dort mittlerweile vom aussterben bedroht. Die langen Blattbasen sind wie ein verlängerter Stamm im glatten grün. Sie wird selten höher als 30m und ist eine der beliebtesten Palmen in Kultur. Auf Kuba nutzt man ihre Blätter zum decken von Dächern. Sie verträgt keinen Frost also sollte man sie kühl und hell überwintern, dafür legt sie im Sommer ein zügiges Wachstum an den tag.

Bild: Phoenix roebelinii auf Mallorca

Phoenix roebelinii

die Zwergdattelpalme bei dieser Palmenart handelt es sich um eine der Gattung Phoenix, also die der Dattelpalmen. Aber wo kommt die Phoenix roebelinii denn ursprünglich  her? Ursprünglich stammt sie aus dem mittleren Osten, genauer gesagt, Vietnam sowie dem Süden Chinas und somit eher wärmeren, teils sogar tropischen Regionen . woher kommt diese Art ursprünglich? sie stammt aus Südostasien und somit eher tropischeren also feuchteren Gebieten. Der Süden Chinas, Laos gilt als Ursprung und dort ist sie entsprechend auch anzutreffen. Die Nähe zu Flüssen oder auch an Klippen sind ihr Territoriom. Standorte, die für eine Gewisse Zeit sogar überflutet sind. Ausgepflanzt zu…

Bild: Los Angeles Highway

denk an den Urlaub…

Palmen im Urlaub gut versorgen Zunächst einmal sollte man wissen woher die eigenen Palmen kommen und welche Bedingungen an ihren Naturstandorten herrschen. Kommen sie aus einer eher trockeneren Gegend oder eher aus dem Tropischen Gebieten? Tropische Palmen sollten regelmäßig feucht gehalten werden was zwangsläufig dazu führt dass bei längerer Abwesenheit jemand nach dem rechten schauen sollte und gründlich gießt. Anders ist es bei Palmen die aus trockeneren Gegenden stammen wie zb. Washingtonia robusta oder Phoenix Canariensis, die ja auch meistens im Kübel den Sommer über draußen verbringen. Es kann ausreichen, vor der Abreise einmal kräftig zu Gießen sodass der Untersetzer…

Umtopfen von Jungpflanzen

was bedeutet pikieren? Beim pikieren, so nennt man die erste ein bzw. Umtopfung nach der Keimung sollte man zunächst in Erfahrungen bringen ob es sich um eine flach oder tiefwurzelnde Palme handelt. Bei tiefwurzelnden Palmen wie zum Beispiel Phoenix canariensis sollte man nicht direkt einen sehr tiefen Topf nehmen, sonst gehen die Pfahlwurzeln bis zum Grund des Topfes und breiten sich nur dort aus, das obere Drittel bleibt somit ungenutzt und es dauert deutlich länger bis das Substrat abtrocknen kann während der Grund wo sich die Wurzeln befinden schon wieder trocken ist. Das kann bei Jungpalmen oft zu Problemen führen.…

Schädlinge und Krankheiten bei Palmen

Palmen, Schädlinge und Krankheiten    was sind das eigentlich für kleine Fliegen in der Blumenerde? du wunderst dich, das seit ein paar Tagen plötzlich kleine Fliegen in der Nähe meiner Palmen auf der Fensterbank unterwegs sind? Wo kommen diese denn so plötzlich her und was hat das zu bedeuten? Wir versuchen dich hier mal aufzuklären. Hier liegt ein Fall von Trauermücken vor. Dies kann sehr lästig sein und unter Umständen sogar der Pflanze schaden. Doch nicht die ausgewachsen Mücken sind es die der Pflanze schaden, sondern die Trauermückenlarven. Die Mücken legen ihre Eier in die Erde und die Larven ernähren…

Bild: Haus und die selbstgepflanzten Kokospalmen in Mexiko hinter dem Haus

Stelzenpalmen: Palmen, die wandern

hier eine kleine Geschichte von Markus und wie sein Interesse an Palmen „wuchs“ Markus, was hat dich eigentlich dazu bewegt hierzulande Palmen zu pflanzen oder dich für dieses Thema zu interessieren? „das ist eine längere Geschichte, ich bin Anfang der 2000er nach Spanien gegangen (kanarische Inseln) und habe dort 8 Jahre lang gelebt. Vor allem die Phoenix canariensis hat es mir da angetan, mit ihrer kugelrunden und absolut majestätischen Krone! Auf Teneriffa gibt es in den Regionen Anaga und Teno, hoch oben in den Bergen auch noch echte wild gewachsene Phoenix canariensis. Irgendwann, nach einem Inselkoller ging es dann zunächst einmal…